Alavert ist ein Antihistaminikum, das zur Behandlung von allergischen Symptomen wie juckenden Augen, laufender Nase und Niesen eingesetzt wird. Der Wirkstoff in Alavert ist Loratadin. Es gehört zur Gruppe der nicht-sedierenden Antihistaminika und wird in Form von Tabletten oder Schmelztabletten angeboten. Alavert blockiert die Wirkung des Histamins, das durch allergische Reaktionen im Körper freigesetzt wird.
Loratadin hat eine schnelle Wirkung und kann innerhalb von 1 bis 3 Stunden nach der Einnahme Symptome lindern. Die Wirkungsdauer beträgt in der Regel 24 Stunden. Es wird empfohlen, Alavert nur bei Bedarf einzunehmen und nicht länger als die empfohlene Dosierung anzuwenden.
Vermeidung von Risiken mit Alavert
Alavert sollte vermieden werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Loratadin oder einen anderen Bestandteil des Arzneimittels besteht. Personen mit schweren Leberproblemen sollten ebenfalls keine Alavert einnehmen. Es wird empfohlen, vor der Einnahme von Alavert einen Arzt zu konsultieren, um mögliche Risiken und Kontraindikationen zu besprechen.
Umgang mit Nebenwirkungen
Wie bei jedem Arzneimittel kann Alavert Nebenwirkungen verursachen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Schläfrigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Magen-Darm-Beschwerden. Diese Nebenwirkungen sind in der Regel mild und vorübergehend. Wenn jedoch ernsthafte Nebenwirkungen auftreten, wie zum Beispiel Hautausschlag, Schwellungen oder Atembeschwerden, sollte sofort ärztlicher Rat eingeholt werden.
Es wird empfohlen, Alavert nicht zusammen mit Alkohol einzunehmen, da dies die sedierenden Wirkungen des Medikaments verstärken kann.
Alavert Dosierung
Die übliche empfohlene Dosierung von Alavert für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren beträgt 10 mg (eine Tablette) pro Tag. Für Kinder unter 6 Jahren sollte die Dosierung individuell vom Arzt festgelegt werden. Alavert kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Wenn eine Dosis von Alavert vergessen wurde, sollte sie eingenommen werden, sobald dies festgestellt wird. Ist jedoch bereits fast Zeit für die nächste geplante Dosis, sollte die vergessene Dosis ausgelassen werden. Es sollte keine doppelte Dosis eingenommen werden, um eine vergessene Dosis auszugleichen.
Eine Überdosierung von Alavert kann zu Symptomen wie Unruhe, verschwommenem Sehen, trockener Mund, Übelkeit und Erbrechen führen. Bei Verdacht auf eine Überdosierung sollte sofort ein Arzt konsultiert werden.
Wie andere Medikamente Alavert beeinflussen
Bestimmte Medikamente können die Wirkung von Alavert beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen. Es wird empfohlen, einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren, bevor Alavert zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen wird. Dazu gehören insbesondere Medikamente gegen HIV, Pilzinfektionen, Sedativa und Beruhigungsmittel.
Ihre Fragen beantwortet
- F: Kann ich Alavert während der Schwangerschaft einnehmen?
- F: Kann Alavert Schläfrigkeit verursachen?
- F: Kann ich Alavert mit anderen Allergiemedikamenten einnehmen?
- F: Wie lange kann ich Alavert einnehmen?
- F: Kann Alavert von Kindern eingenommen werden?
A: Schwangere Frauen sollten Alavert nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen. Es liegen begrenzte Informationen über die Verwendung von Alavert während der Schwangerschaft vor, daher ist Vorsicht geboten.
A: Ja, Alavert kann bei manchen Menschen Schläfrigkeit verursachen. Es wird empfohlen, sich vor der Einnahme von Alavert mit den Auswirkungen vertraut zu machen und keine Aktivitäten durchzuführen, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, wenn Schläfrigkeit auftritt.
A: Es wird empfohlen, Alavert nicht zusammen mit anderen Antihistaminika ohne ärztliche Rücksprache einzunehmen, da dies zu unerwünschten Wirkungen führen kann.
A: Alavert sollte nur so lange eingenommen werden, wie es zur Linderung der allergischen Symptome erforderlich ist. Wenn die Symptome länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt konsultiert werden.
A: Alavert ist für Kinder ab 6 Jahren zugelassen. Die Dosierung für Kinder unter 6 Jahren sollte jedoch individuell vom Arzt festgelegt werden.
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